Das Problem gefälschter Produkte und von Produkten mit zu niedrigem Feingehalt, das die Schmuckbranche in letzter Zeit stark belastet, stellt für Verbraucher wie für Händler weiterhin ein großes Risiko dar. Bei einigen in Verkehr gebrachten Produkten wurde festgestellt, dass Punzen verwendet werden, die echt aussehen, tatsächlich aber gefälscht sind.

Nach Angaben der Aufsichtsbehörden für Edelmetalle finden sich unter den entnommenen Proben auch Produkte, die nicht dem angegebenen Feingehalt entsprechen.

Experten geben folgende Empfehlungen:

  • Prüfen Sie bei jedem gekauften Schmuckstück, ob die Punze der Münzanstalt vorhanden ist.
  • Kaufen Sie nicht bei unsicheren Quellen oder bei Verkäufern, deren Identität unklar ist.
  • Bringen Sie verdächtige Produkte zur Expertise zu einem autorisierten Juwelier oder einem KSD-Mitgliedsbetrieb.
  • Kaufen Sie nicht ohne Rechnung.

Wenn Verbraucher verdächtige Produkte den zuständigen Verbänden und Kammern melden, trägt dies wesentlich zur Stärkung der Kontrollmechanismen der Branche bei.